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Infos, Tipps und Support

Eine Selbstverständlichkeit

Service heißt für uns, Ihre Kundenwünsche zu verstehen und diese so umzusetzen, wie Sie es selbst machen würden. Service heißt unsere Devise bei der Realisierung Ihrer Druckprodukte auf allerhöchstem Qualitätsniveau. 

Unter Service verstehen wir, Ihnen ein Rundum-Sorglos-Paket anzubieten, das Sie nicht als ein teures Extra erhalten, sondern das Sie zu Recht erwarten können. Für uns ist Service eine Selbst­verständlichkeit. Natürlich auch telefonisch, per Mail oder im direkten Gespräch. Hier fangen wir damit an.

Mit dieser Seite wollen wir versuchen Probleme, Fragen oder Wünsche im Vorfeld zu beantworten. 

Fragen Sie sich was schon wieder dieser Fachausdruck zu bedeu­ten hat oder benötigen Sie Hilfe beim erstellen der Druckdateien? Wir hoffen dass wir Ihnen hiermit eine kleine Unterstützung geben können. Ebenso können Sie sich ganz unverbindlich ein Angebot einholen ohne wichtige Einzelheiten zu Übersehen.

Benötigen Sie weitere Hilfen oder Tipps online, teilen Sie es uns mit!


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  • Altarfalz

    Falzart, bei der das Druckprodukt zwei beidseitig eingefalzte Klappen aufweist. Der Altarfalz wird manchmal auch als Zweibruch-Fensterfalz bezeichnet. Die beiden Klappen müssen aus produktionstechnischen Gründen in der Mitte je etwa 1,5 mm breit zurückstehen.

  • Alterung von Papieren

    Naturpapiere, die nach 1840 hergestellt und bedruckt wurden, zeigen heute zunehmend einen mehr oder weniger starken Zerfall, da sie einen pH-Wert zwischen 4,5-7 aufweisen. Eine höchstmögliche Alterungsbeständigkeit eines Papiers ist heute dann gegeben, wenn das Naturpapier oder das Trägerpapier bei gestrichenen Papieren folgende Bedingungen erfüllt: - Die ausschliessliche Verwendung von gebleichtem Zellstoff ohne verholzte Fasern (Holzschliff) - Ein pH-Wert des Papiers von 7,5 - 9,0 (alkalisch) - Das Vorhandensein eines Calciumcarbonat-Puffers von mind. 3% Lebensdauerklassen: - 24 bis 85 mehrere 100 Jahre, - 12 bis 80 einige 100 Jahre, - 6 bis 70 mindestens 100 Jahre, - 6 bis 40 mindestens 50 Jahre. Nach dieser neuen Norm dürfen nur Papiere und Kartons der Lebensdauerklassen (LDK) 24 bis 85 (d.h. mit einem Gebrauchswert von mehreren 100 Jahren) "alterungsbeständig" genannt werden. Zu diesen alterungsbeständigen Papieren und Kartons zählen nach heutigem Stand der Technik u.a. alle ungestrichenen Sorten mit einem pH-Wert zwischen 7,5 und 9,5.

  • Anschnitt

    Verarbeitungstechnisch notwendiger Papier-/Bildrand von (in der Regel) 3-5 mm, der über das Endformat hinausgeht. Der Beschnitt ermöglicht ein an allen Seiten sauber geschnittenes Endprodukt.

  • Auflösung

    Die Auflösung ist die Menge der Punkte (Pixel), die auf einem Bildschirm oder Druckerzeugnis dargestellt werden können. Bei Bildern für den Druck ist darauf zu achten, dass diese mindestens 300 dpi (60er Raster), bzw. 400 dpi (80er Raster) haben (dpi = dots per inch; 1 inch = 2,54 cm). Bei Bildern, die nicht gedruckt werden, sondern lediglich für das Internet verwendet werden, genügen 96 dpi.

  • Bindungsarten

    Rückendrahtheftung
    Bindungsart, bei der feine Metallklammern die (Doppel-)Seiten zusammenhalten. 

    Klebebindung
    Hierbei handelt es sich um ein fadenloses Heften mit Klebstoffen. Diese Art der Bindung wird bei einzelnen Blättern angewendet. 

    PUR-Klebebindung
    Dieses Verfahren verwendet Polyurethan als Klebstoff. Diese Bindungsart ist sehr hochwertig und bindet auch hochglänzende Papiersorten wie Bilderdruckpapier, Papiere mit einer stärkeren Grammatur und lackiertes Papier. Der Klebstoff wird heiß aufgetragen und verfestigt sich beim Erkalten. 

    Wire-O-Bindung
    Bekannt ist uns diese Bindungsart von Kalendern. Bei dieser Technik werden einzelne Blätter, die gelocht sind mit einer Metallspirale zusammengeheftet. 

  • Blindprägung

    Hoch- oder Tiefprägung ohne Farbe. Meistgebrauchter Prägeeffekt in der Druckindustrie. Er wird auch als Farblosprägung bezeichnet. Für die Blindprägung wird eine Prägeplatte aus Stahl oder Messing benötigt, in die vertieft und seitenverkehrt das gewünschte Prägemotiv eingraviert, gemeißelt oder geätzt wird. Die Blindprägung erfolgt auf Buchdruckmaschinen oder speziellen Prägemaschinen. Am besten eignen sich gute Naturpapiere.

  • Cellophanierung

    Veredelung von Drucksachen. Es handelt sich hierbei um eine Beschichtung einer Oberfläche mit einer hauchdünnen Folie. Dies schütz die Drucksachen vor Schmutz und Feuchtigkeit und die Farben leuchten mehr.

  • CMYK

    CMYK steht für Cyan (ein grünliches Blau ), Magenta (ein zum Violett tendierendes Rot ), Yellow (ein mittleres Gelb ) und Key (Schwarz, zur Erhöhung des Kontrastes in dunklen Stellen ) und ist ein subtraktives Farbmodell, welches die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet

  • DPI und PPI

    dots per inch (dpi, Punkte pro Zoll) ist ein Maß für Auflösung. Bilddateien und die Geräte, mit denen sie erstellt, verarbeitet oder wiedergegeben werden, haben im Allgemeinen sowohl eine absolute Auflösung als auch eine relative Auflösung. 

    Unterschied zwischen dpi und ppi: Die Auflösung eines Scanners wird häufig in Bildpunkten pro Zoll (dpi: dots per inch) angegeben. Bei Bilddaten, die aus einem Scan oder einer digitalen Kamera entstehen, handelt es sich um Pixel pro Zoll (ppi: pixel per inch). Zu einem digitalen Pixel (z. B. in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop) gehört immer ein Grauwert oder drei (RGB/Lab)/vier (CMYK) Grundfarbwerte. Der Unterschied zwischen Pixeln und Dots besteht darin, dass Pixel in Bilddateien nicht darstellbar/sichtbar sind, sondern nur durch Zahlenwerte (Helligkeit, Farbe) definiert werden. Dots hingegen können sowohl in der Eingabeseite (Scanner) als auch auf der Ausgabeseite (Monitor, Drucker) über ihre Größe definiert werden, wobei der Dot bei einem Scanner unterschiedliche Helligkeiten analog erfasst und dann im A/D-Wandler in digitale Werte (in Pixel) umwandelt. Bei vielen Druckverfahren hingegen kann ein Dot entweder schwarz oder weiß sein. Halbtöne können nur durch ein Halbtonverfahren simuliert werden.

  • Druck

    Unter dem Begriff Druck werden alle Reproduktionsverfahren zur Vervielfältigung von Druckvorlagen zusammengefasst. Drucken ist nach DIN 8730 als Wiedergabe einer textlichen respektive bildlichen Darstellung in beliebiger Anzahl durch Übertragung von Druckfarben bzw. färbenden Substanzen auf den Bedruckstoff mittels einer Druckform definiert. Ein Druckträger ist alles, was bedruckt wird, zum Beispiel Papier, Folien, Textilien oder Pappe. Dieser wird auch Bedruckstoff genannt.

    Es werden je nach Druckverfahren seitenrichtige oder seitenverkehrte Druckvorlagen benutzt. Diese werden zunächst mit einer farbigen Zubereitung überzogen und dann auf einen Bedruckstoff gepresst. Dabei überträgt sich die Farbe von der Druckvorlage auf den Bedruckstoff. Die Druckvorlage kann dabei in aller Regel mehrfach verwendet werden.

  • Drucklacke

    Lacke zur glänzenden oder matten Oberflächenveredelung von Druckerzeugnissen im Offsetdruck. Sie spielen vor allen Dingen im Verpackungsdruck eine wichtige Rolle. Je nach gewünschtem Effekt oder Anwendung gibt es eine Vielzahl verschiedener Lacktypen und auch eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten der Lackübertragung. Auch Doppellackierungen können mit speziellen Lackierwerken praktiziert werden. Es wird unterschieden zwischen Öldrucklacken, Dispersionslacken (Wasserlacke), Lösemittellacken und UV-Lacken.

  • Duplexdruck

    Unter Duplexdruck versteht man im Allgemeinen, dass ein Schwarz-Weiß-Bild zusammen mit einer zweiten Farbe (meistens mit einer Schmuckfarbe) gedruckt wird. Hierbei muss das Bild speziell farbsepariert werden. Durch den Duplexdruck wird die Wirkung des Bildes verstärkt. Eine einfarbige Vorlage kann im Duplexdruck wesentlich plastischer als im einfarbigen Druck wiedergegeben werden. Zum Anderen bezeichnet Duplexdruck auch die Möglichkeit eines Computer-Druckers oder Tintenstrahlplotters, gleichzeitig oder in zwei Schritten Vorder- und Rückseite eines Mediums zu bedrucken.

  • Eindruck

    Als Eindruck wird z. B. bezeichnet, wenn ein bereits gedruckter Briefbogen nochmals durch die Druckmaschinen läuft und etwas nachträglich eingedruckt wird. (z. B. verschiedene Adressen). So können auch niedrige Auflagen kostengünstig hergestellt werden, indem vorweg bereits das Layout gedruckt wird, z. B. in 4c und später ein einfarbiger Eindruck mit der Adresse erfolgt in einer geringeren Auflage.

  • Falzen

    Falzen bedeutet im buchbinderischen Bereich das Knicken/Falten von Papier mittels eines Werkzeugs. Dies geschieht handwerklich mit einem Falzbein oder maschinell mittels einer Falzmaschine.

  • FM-Raster

    Frequenzmodulierte Raster. Der Bildaufbau erfolgt im Gegensatz zum konventionellen autotypischen Raster nicht mit regelmäßig angeordneten Rasterpunkten in unterschiedlicher Größe. FM-Raster sind stochastisch verteilt. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen und Bezeichnungen, wie z.B. Sublima, Cristal-Raster, Diamond Screening oder Mezzodot. Sie ermöglichen einen moireefreien Bildaufbau ohne Rosetten und werden manchmal als rasterloser Offsetdruck bezeichnet.

  • Formatangaben

    In ganz Europa gilt, dass Formate für Bücher, Broschüren, Zeitschriften u. a. in folgender Weise angegeben werden sollen: Zuerst die Breite in Millimeter, dann die Höhe in Millimeter. 

    Darauf einigte sich die Intergraf, Internationale Fachkommission Buchbinderei und Druckweiterverarbeitung, im Frühjahr 1992.

  • Geschlossenes Format

    Als geschlossenes Papierformat bezeichnet man ein Druckerzeugnis, welches bereits durch die Weiterverarbeitung auf ein kleineres Format gebracht wurde (z. B. durch Falzen). Aufgeklappt würde es das offene Papierformat ergeben, also im ungefalzten Zustand.

  • Gestrichenes Papier

    Papier das zur Verbesserung der Oberflächenglätte, der Bedruckbarkeit, der Weiße sowie zur Erzielung von Glanz und Mattstrukturen einen Aufstrich erhalten hat. Er besteht aus hochwertigen, natürlichen Pigmenten wie Kaolin, Kreide oder Satinweiß; außerdem auch aus Bindemitteln, die die Weißpigmente beim sogenannten Streichen auf die Papieroberfläche transportieren, sie zusammenhalten und auf dem Rohpapier zum Haften bringen. Die Streichfarbe besteht außerdem aus verschiedenen anderen Hilfsmitteln wie optische Aufheller, Entschäumer und Färbungsmittel. Einseitig gestrichene Papiere werden als Chromopapier bezeichnet. 
    Verschiedene beidseitig gestrichene Papiere:

    Kunstdruckpapiere:
    Papiere höchster Qualität für den gehobenen Bedarf. Sehr hoher Strichauftrag mit sehr hoher Gleichmäßigkeit und Eleganz der Oberfläche. Beste Be- und Verdruckbarkeit. 

    Spezialgestrichene Bilderdruckpapiere:
    Papiere für anspruchsvolle und hochwertige Druckarbeiten mit hoher Qualitätskonstanz und Zuverlässigkeit. Sehr wirtschaftliche Bedruckbarkeit und problemlose Weiterverarbeitung.

    Standard Bilderdruckpapiere: 
    Papiere für den täglichen Bedarf, bei dem Standardqualität ausreicht. 

    Konsum Bilderdruckpapiere:
    Papiere für einfache Druckarbeiten, von denen nicht die letzte Qualität bezüglich Glanz und Gleichmäßigkeit des Druckbildes verlangt wird, das aber besser sein soll als auf ungestrichenem Naturpapier. Die Oberfläche solcher Papiere ist etwas unruhiger und ungleichmäßiger.

  • Goldener Schnitt

    Der Goldene Schnitt (lat. sectio aurea) ist ein bestimmtes Verhältnis zweier Zahlen oder Größen. Es beträgt etwa 1,618:1. Streckenverhältnisse im Goldenen Schnitt werden in der Kunst und Architektur oft als ideale Proportion und als Inbegriff von Ästhetik und Harmonie angesehen. Darüber hinaus tritt dieses Verhältnis auch in der Natur in Erscheinung und zeichnet sich durch eine Reihe interessanter mathematischer Eigenschaften aus. Weitere verwendete Bezeichnungen sind stetige Teilung und göttliche Teilung (lat. proportio divina).

  • Grammatur

    Die Grammatur (G) ist ein gängiger Begriff in der Papier- und Druckbranche, der das Flächengewicht von Papier bezeichnet. 

    Die metrische Einheit der G ist: g/qm. Normales Office-Druckerpapier hat beispielsweise 80 g/qm (Gramm pro Quadratmeter). Dabei entspricht ein DIN A0-Bogen (999.949 qmm) etwa einem Quadratmeter (1.000.000 qmm), weshalb sich daraus sehr einfach das Gewicht eines Blattes im kleineren Format berechnen lässt. 

    So darf ein Standardbrief nur maximal drei DIN A4-Blätter beinhalten, denn für den Briefumschlag muss auch ein Gewicht berücksichtigt werden und das Gesamtgewicht der Sendung darf 20 g nicht überschreiten. Bei einer Grammatur von 150 g/qm bis 600 g/qm spricht man von Karton, über 600 g/qm von Pappe. Die Grammatur des Papieres lässt sich anhand einer Umrechnungstabelle je nach Papiersorte und Hersteller in seine Stärke/Dicke umrechnen.

  • Haarlinie

    Eine Linienart, deren Stärke als ein Pixel des Ausgabemediums definiert wird. Dies hat zur Folge, dass eine Haarlinie von einem Drucker mit einer Auflösung von 600 dpi gut sichtbar dargestellt wird, während sie bei einem Belichter mit 2540 dpi nur noch mit einem Fadenzähler auf dem Film oder der Druckplatte zu erkennen ist. Es sollte für eine Linie immer eine Mindeststärke von 0,3 pt ausgewählt werden.

  • HKS-Farbfächer

    Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 so genannte Volltonfarben, insgesamt 3250 Farbtöne für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie ist. HKS ist dabei die Abkürzung für und ein Warenzeichen bzw. eine Marke der Druck- bzw. Künstlerfarbenhersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co. Es gibt verschiedene HKS-Farbfächer, die der unterschiedlichen Farbwiedergabe in Abhängigkeit vom bedruckten Papier gerecht werden: HKS E (Endlospapier) HKS K (Kunstdruckpapier) HKS N (Naturpapier) HKS Z (Zeitungspapier)

  • ISO / DIN-Reihen

    ISO/DIN-Reihen A-E (mm x mm) 

    A
    0 841 x 1189
    1 594 x 841
    2 420 x 594
    3 297 x 420
    4 210 x 297
    5 148 x 210
    6 105 x 148
    7 74 x 105
    8 52 x 74
    9 37 x 52
    10 26 x 37

    B
    0 1000 x 1414
    1 707 x 1000
    2 500 x 707
    3 353 x 500
    4 250 x 353
    5 176 x 250
    6 125 x 176
    7 88 x 125
    8 62 x 88
    9 44 x 62
    10 31 x 44

    C
    0 917 x 1297
    1 648 x 917
    2 458 x 648
    3 324 x 458
    4 229 x 324
    5 162 x 229
    6 114 x 162
    7 81 x 114
    8 57 x 81
    9 40 x 57
    10 28 x 40

    D
    0 771 x 1091
    1 545 x 771
    2 385 x 545
    3 272 x 385
    4 192 x 272
    5 136 x 192
    6 96 x 136
    7 68 x 96

    E
    0 800 x 1120
    1 560 x 800
    2 400 x 560
    3 280 x 400
    4 200 x 280
    5 140 x 200
    6 100 x 140
    7 70 x 100

  • Laufrichtung

    Im Zusammenhang mit Papier beschreibt die Laufrichtung im Rahmen der industriellen Papierherstellung die Anordnung der Zellstofffasern im fertigen Produkt. 

    Die Fasern schwimmen während der Papierherstellung frei und ordnen sich parallel zur Produktionsrichtung der Papierbahn ein. Dadurch lässt sich später das Papier im fertigen Zustand in der einen Richtung (mit der Faser) leichter biegen als gegen die Faserrichtung. Für die Zeitschriften- und Buchherstellung muss die Laufrichtung immer parallel zum Buchrücken sein, da sich die Seiten sonst sehr schlecht blättern lassen. Lediglich bei Bezugsmaterialien für Ordner und Ringbücher ist sie quer zum Buchrücken richtig. 

    Breitbahn (BB): Der Papierbogen liegt breit in der Papierbahn, DIN 6725, die kurze Kante liegt längs der Faserlänge.

    Schmalbahn (SB): Der Papierbogen liegt schmal in der Papierbahn, DIN 16544, die lange Kante liegt längs der Faserlänge.

  • Nuten

    Nuten ist das Eindrücken von Falzbrüchen. Es verhindert Schäden beim Falzen, insbesondere bei stärkerem Papier.

  • Nutzen

    Als Nutzen bezeichnet man die Anzahl der Blätter, die auf einen Druckbogen gestellt werden können, damit der Druckbogen voll ausgenutzt werden kann.

  • Offenes Papierformat

    Als offenes Papierformat bezeichnet man ein Druckerzeugnis, welches noch nicht auf die endgültige Größe weiterverarbeitet wurde (z. B. Falzen). Nach dem Falzen eines Druckerzeugnisses spricht man vom geschlossen Papierformat, welches aufgeklappt wieder dem offenen Papierformat entspricht. Man spricht auch vom ungefalzten Format.

  • Passer

    Der exakte Übereinanderdruck mehrerer Farbschichten (bzw. Farben) im Mehrfarbendruck.

  • PDF

    Das Portable Document Format (PDF; deutsch: übertragbares Dokumentenformat) ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für Dokumente, das von der Firma Adobe Systems entwickelt und 1993 mit Acrobat 1 veröffentlicht wurde. PDF ist ein kommerzielles, aber offengelegtes Dateiformat, das im PDF Reference Manual von Adobe dokumentiert ist. Bestimmte Methoden beim Umgang mit PDF sind zur Erleichterung des Datenaustausches in der Druckvorstufe (als PDF/X) und zur Langzeitarchivierung von PDF-Dateien (als PDF/A) von der ISO genormt worden.

  • Perforation

    Loch- oder Schlitzstanzung im Druckbogen. Durch Perforation lassen sich Teile eines Bogens wie z.B. Postkarten ohne Hilfsmittel abtrennen.

  • Proof

    In der Praxis versteht man unter Proof meist eine Darstellung auf einem zumindest papierartigen Trägermaterial. Im weiteren Sinn des Wortes können aber auch immaterielle Simulationsverfahren gemeint sein (z. B. Softproof, d. h. die Darstellung am Computerbildschirm). Mit einem Proof möchte man zu einem möglichst frühen Zeitpunkt innerhalb der Produktionskette simulieren, wie das spätere Druckergebnis aussieht.

  • Prozessfarben

    Beim Vierfarbdruck wird die Prozessfarbe aus den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zusammengesetzt. Der Farbeindruck ergibt sich durch Farbmischung, wobei beim Rasterverfahren die Farben mit unterschiedlichem Rasterwinkel gedruckt werden. Unterschiedliche Farbtöne werden durch unterschiedliche Anteile der Farben erreicht. Der weiße Farbton ergibt sich aus der Farbe des Papiers.

  • RGB

    Der RGB-Farbraum (Rot Grün Blau) ist ein additives Farbmodell, bei dem sich die Grundfarben zu Weiß addieren (Lichtmischung). Eine Farbe wird durch drei Werte beschrieben: den Rot-, den Grün- und den Blauanteil. 

    Bei digitalen Bilddaten eignet sich der RGB-Farbraum ausschließlich für die Darstellung am Bildschirm. Bilddaten, die für den professionellen Druck (zum Beispiel Offsetdruck, Siebdruck, Digitaldruck) genutzt werden sollen, müssen in einem subtraktiven Farbmodell reproduziert werden.

  • Schmuckfarbe

    Eine Schmuckfarbe ist eine in aller Regel zusätzlich zu den Grundfarben CMYK (Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz) verwendete Druckfarbe beim Mehrfarbdruck. Schmuckfarben werden auch als Spotcolours, als Vollton- oder Sonderfarben bezeichnet. Gebräuchliche Schmuckfarbenpaletten sind HKS und Pantone.

    Die Schmuckfarbe wird dabei als eigene Farbe gedruckt und nicht aus mehreren Farben zusammengesetzt wie beim Vierfarbdruck, wo die Farbe, hier Prozessfarbe genannt, durch subtraktive Farbmischung mehrerer Farben entsteht.

    Auf diese Art ist es auch möglich, Farben zu drucken, die außerhalb des beim Vierfarbdruck möglichen Farbraums liegen. Auch Sonderfarben wie Gold- oder Silberfarben oder Leuchtfarben lassen sich so drucken.

  • Schön- und Widerdruck

    Als Schön- und Widerdruck bezeichnet man das doppelseitige Bedrucken eines Druckbogens mit in der Regel voneinander verschiedenen Druckformen. Unter Schöndruck ist hierbei der erste Druckgang zu verstehen, nach dem der Bedruckstoff, meistens Papier, gewendet wird und der zweite Druckgang, der sogenannte Widerdruck, mit einem vom ersten Druckgang verschiedenen Druckmotiv auf die Rückseite des Schöndrucks erfolgt. Der Wendevorgang geschieht entweder durch Umschlagen oder durch Umstülpen des erst einseitig bedruckten Bogens.

  • Schriftart

    Als Schriftart bezeichnet man in der Typografie die grafische Gestaltung eines Zeichensatzes. 

    Es werden damit folgende Eigenschaften von Schriften unterschieden: 

    Verschiedene Zeichensätze mit in sich konsistenter Gestaltung wie Helvetica als solche, wie die Frutiger oder die Univers. Dies ist der allgemeine Begriff von Schriftart (englisch typeface). Ein ähnlicher Begriff ist der der Schriftfamilie, der die Gesamtheit der Schnitte einer Schriftart bezeichnet. Die speziellen Schnitte einer Schriftart, wie fett, kursiv oder schmal. 

    Die technische Umsetzung eines Schriftdesigns (englisch font) zu seiner praktischen Verwendung. Dazu gehörte früher das Gießen der Lettern in Blei, heute ist es die Darstellung von Schriftzeichen auf Computer-Bildschirmen und Druckern (beispielsweise mit Hilfe einer OpenType-Schriftdatei). 

    Wenn im Deutschen von einer Schriftart die Rede ist, so muss man unterscheiden, welche dieser Eigenschaften gerade gemeint ist.

  • Skalieren

    Skalierung ist ein Begriff aus der Mathematik, der eine Größenänderung bezeichnet. Davon abgeleitet wird der Begriff heute in verschiedenen Bereichen der modernen Technik verwendet.

  • Stanzen

    Das Stanzen ist ein Produktionsschritt in der Weiterverarbeitung. Mittels Stanzmesser oder Stanzform werden Formen aus einem Druckerzeugnis ausgeschnitten bzw. ausgestanzt. Das Werkzeugoberteil, der Stempel oder das Stanzmesser, hat die Innenform, dessen Unterteil eine entsprechende Öffnung.

  • Tonwert

    Tonwert ist ein Maß dafür, wie gedeckt eine Farbfläche einem Normalbeobachter erscheint. Dabei gibt es die Vorstellung, dass eine Farbfläche aus einem Anteil voll gedeckter Farbe (Vollton) und farbfreien Stellen besteht und das Auge diese unterschiedlichen Anteile nicht auflösen kann. Wenn diese Vorstellung gilt und ansonsten ideale Bedingungen herrschen (bei bedruckten Flächen kein Lichtfang, vollkommen gleichmäßige Deckung des Volltons), dann und nur dann ist der Tonwert einer zu 50% bedeckten Fläche 50%. Der Tonwert gibt also an, wie gedeckt die Farbfläche dem menschlichen Auge erscheint und nicht, wie gedeckt sie tatsächlich ist. Er ist ein optisches und nicht geometrisches Maß. Daher wird er auch optisch wirksame Flächendeckung genannt. Er wird berechnet nach der Murray-Davies-Formel und kann mit Hilfe eines Densitometers gemessen werden.

  • Vakatseite

    Eine unbedruckte Seite, die bei der Seitenzählung berücksichtigt wird.

  • Vektorgrafiken

    Vektorgrafiken basieren anders als Rastergrafiken nicht auf einem Pixelraster, in dem jedem Bildpunkt ein Farbwert zugeordnet ist, sondern definieren sich über eine Bildbeschreibung mittels mathematischer Funktionen. So kann beispielsweise ein Kreis in einer Vektorgrafik über Lage des Mittelpunktes, Radius, Linienstärke und Farbe vollständig beschrieben werden und ohne Qualitätsverlust beliebig skaliert und verzerrt werden, etwa mittels homogener Koordinaten. Die Stärke von Vektorgrafiken liegt daher vor allem im Bereich von Darstellungen, denen geometrische Primitive zugrunde liegen, wie Diagramme oder Logos. Die Erstellung von Vektorgrafiken erfolgt meist mittels eines Vektorgrafikprogramms oder direkt mit einer Auszeichnungssprache. Rastergrafiken können mit gewissen Einschränkungen in Vektorgrafiken umgewandelt werden (Vektorisierung).

  • Vollton

    Als Vollton wird ein deckender, nicht gerasterter Farbauftrag verstanden (100% Farbauftrag).

     


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